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    April 12

    Lieder für dich ich mich entschuldigen möchte *gg*

     Mir sind in den letzten Tagen, ein paar Lieder wieder ins Ohr gekommen... die wir

    auf jeder Klassenfahrt sangen ... wir liefen, laut singend durch dir Dörfer...

    hmm.. meint ihr meine Entschuldigung kommt zu spät??? Hihi

    OK: Ich möchte mich bei allen Entschuldigen die Anfang der 80 er Jahre sich über die *GröhlendeMeuteKiddies* geärgert haben...

    in Brilon, Plettenberg.. ähm.. München ... lachwech* und so weiter und so weiter.... SORRY

    vor allem für diese Lieder.. hihi*

    Rocky von Frank Fabian     
     
    Ich weiß noch, als ich achtzehn war, da kam sie hier vorbei -
    schmale Schultern, dunkles Haar und Augen voller Scheu.
    Bis wir beide Freunde wurden, ja das dauerte ganz schoen lang.
    Wir haben manche Nacht geredet, bis der Morgen kam.

    Sie sagte: "Rocky, ich habe noch niemals verliebt.
    Ich weiß nicht, ob ich das bringe,
    denn es gehoert doch mehr dazu,
    als ein Flirt und ein paar Ringe.
    Ich sagte: "Kopf hoch, Baby ! Lehn' Dich an mich !
    Es wird schon irgendwie geh'n.
    denn wenn Du mir ein wenig hilfst,
    ist Liebe kein Problem.

    Wir suchten uns ein Zimmer und wir richteten uns ein.
    Wir schliefen auf dem Boden. Und wir tranken roten Wein,
    waren gluecklich und verrueckt - so wie Verliebte sind,
    bis wir eines Tages merkten, sie bekommt ein Kind.

    Sie sagte: "Rocky, ich hab' noch nie ein Kind bekommen. -
    Ich will es Dir gern geben.
    Und damit ist die Zeit der Traeume
    vorbei in unser'm Leben.
    Ich sagte: "Kopf hoch, Baby ! Lehn' Dich an mich !
    Es wird schon irgendwie geh'n.
    Ich helf' Dir doch, so gut ich kann.
    Du schaffst es - Du wirst seh'n."

    Sie schenkte mir ein Maedchen. Ich war maechtig stolz auf sie.
    Wir stritten und versoehnten uns. Die Zeit war schoen wie nie.
    Wenn es auch mal schwierig war. - Es gab immer einen Weg,
    bis ich dann die Wahrheit sah, daß sie nicht mehr lange lebt.

    Sie sagte: "Rocky, ich habe solche Angst zu sterben. -
    Ich weiß nicht, was da noch kommt.
    Gibt es einen neuen Morgen
    in einer ander'n Welt ? ...
    Hmm, hmm, hmm, hmm, hmm, hmm, hmm, hmm ...

    Nun sind wir allein. Das kleine Maedchen ist bei mir.
    Manchmal muß ich weinen. - Viel zu aehnlich sieht sie ihr.
    Doch wenn ich ganz verzweifelt bin und nicht mehr weiter kann,
    dann nimmt sie meine Hand und schaut mich mit großen Augen an.

    Und sie sagt: "Rocky, ich war doch noch niemals allein.
    Ich weiß so wenig vom Leben.
    Ich bin ja noch so klein
    und kann Dir nicht mehr als Liebe geben.
    Ich sagte: "Kopf hoch, Baby ! Lehn' Dich an mich !
    Es wird schon irgendwie geh'n.
    denn wenn Du mir ein wenig hilfst,
    werd' ich es uebersteh'n.
    sie sagte: "Rocky, ich war doch noch niemals allein.
    Ich weiß nicht, ob ich das bringe.
    Ich brauche Deine Augen,
    und deine Hand und Deine Stimme.
    Ich sagte: "Kopf hoch, Baby ! Lehn' Dich an mich !
    Es wird schon irgendwie geh'n.
    denn wenn Du mir ein wenig hilfst,
    werd' ich es uebersteh'n. ...
    und kann Dir nicht mehr als Liebe geben.


     

    Conny Cramer von Juliane Werding

    .Wir lagen träumend im Gras
    Die Köpfe voll verrückter Ideen
    Da sagte er nur zum Spaß:
    "Komm lass uns auf die Reise gehen"
    Doch der Rauch schmeckte bitter
    Aber Conny sagte mir was er sah
    Ein Meer von Licht und Farben
    Wir ahnten nicht, was bald darauf geschah

    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Glocken klangen
    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Freunde weinten um ihn
    Das war ein schwerer Tag weil in mir eine Welt zerbrach

    Er versprach oft: "Ich lass es sein"
    Das gab mir wieder neuen Mut
    Und Ich redete mir ein
    Mit Liebe wird alles gut
    Doch aus den Joints da wurden Trips
    Es gab keinen Halt auf der schiefen Bahn
    Die Leute fingen an zu reden
    Aber keiner bot Conny Hilfe an

    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Glocken klangen
    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Freunde weinten um ihn
    Das war ein schwerer Tag weil in mir eine Welt zerbrach

    Beim letzten Mal sagte er:
    "Nun kann ich den Himmel sehen"
    Ich schrie ihn an: "Oh komm zurück"
    Er konnte es nicht mehr verstehen
    Ich hatte nicht einmal mehr Tränen
    Ich hatte alles verloren, was ich hab
    Das Leben geht einfach weiter
    Mir bleiben nur noch die Blumen auf seinem Grab

    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Glocken klangen
    Am Tag, als Conny Cramer starb und alle Freunde weinten um ihn
    Das war ein schwerer Tag weil in mir eine Welt zerbrach

     

     

    und es gab noch viele mehr .....................Schäm*****

     Anmerkung (derRedaktion): lach* Danke für eure Kommentare bisher: will mehr!!!! Lachwech*
    Aber ich schäme mich net weil ich die Lieder so toll fand.. sondern es grenzte wirklich an Ruhestörenden Lärm als wir so singend... ähm.. gröhlend .. durch die Strassen zogen... hihihihihi*
    Es war einfach nur Geil!!!! hihi* Bussi eure Ela...

    August 17

    Wie konnten wir das nur überleben?

    Erinnerungen ...

    Genauso war das!

    Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun...

    Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt!

    Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es
    zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

    Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
    Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
    Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,
    genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

    Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
    Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen
    und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten
    während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen
    hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

    Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg
    und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
    Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

    Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne
    und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle.
    Niemand hatte Schuld außer wir selbst.
    Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht".

    Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern?
    Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau.
    Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.

    Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden
    trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus
    einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

    Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele,
    64 Fernsehkanäle, Filme auf DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher,
    Computer, Internet-Chat-Rooms.

    Wir hatten Freunde.

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir
    marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal
    brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.
    Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
    Keiner brachte uns und keiner holte uns.

    Wie war das nur möglich?

    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen.
    Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht
    ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter
    und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.

    Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war.
    Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen...

    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten
    durch Prüfungen und wiederholten Klassen.
    Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur
    Änderung der Leistungsbewertung.

    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und
    keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das
    Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem
    Schlamassel heraushauen.

    Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!
    So etwas!
    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
    Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit
    Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.

     

     

     

     

    PS: Tolle Gegendarstellung findet ihr hier